100%
live & online
100%
förderbar
100%
flexibel

Digitalisierung

Digital Literacy: Wieviel Content ist genug?

Die Informationsflut im Netz wird immer größer – doch nicht alle Informationen stammen aus seriösen Quellen oder sind relevant für unsere Zwecke. Wie also können wir die unendlich scheinende Masse an Content navigieren und dabei wertvolle Informationen herausfiltern? Medienkompetenz und Digital Literacy helfen uns nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im Arbeitsalltag dabei, souverän mit Content und den digitalen Medien umzugehen.

Was versteht man unter Digital Literacy?

Während der Begriff Digital Skills sich auf die technische Medienkompetenz bezieht, verbirgt sich hinter Digital Literacy vielmehr das Mindset, welches damit einhergeht. Wer sich mit Digital Literacy beschäftigt, lernt, sich durch digitale Medien zu informieren und zu kommunizieren, mit diesem Wissen umzugehen und es durch digitale Medien mit anderen Menschen zu teilen. Wichtige Aspekte der Digital Literacy sind daher der Zugang zu Wissen sowie das Wissensmanagement.

Digital Literacy erlaubt uns sowohl die Evaluation von Wissen, die kritische Auswahl und das Hinterfragen der Informationen, als auch den Umgang mit Themen wie Daten- und Informationssicherheit. Des Weiteren bildet Digital Literacy die Grundlage für den Prozess des lebenslangen Lernens – ein Aspekt, der in der Arbeitswelt 4.0 und besonders auch im Rahmen der New Work immer relevanter wird.

 

3 Wege zum reflektierten Umgang mit der Informationsflut im Netz

Vor allem durch die voranschreitende Digitalisierung ist es unausweichlich, sich in der Arbeitswelt 4.0 mit Digital Literacy zu beschäftigen. Folgende drei Wege helfen dabei, einen reflektierten Umgang mit Informationen zu erlernen:

1. Kritisch-analytisches Denken
Ein essentieller Pfeiler für den reflektierten Umgang mit Daten und Informationen im Internet ist das kritisch-analytische Denken. Dabei geht es nicht nur darum, die Informationen und ihre Quellen genauestens zu betrachten, sondern auch darum, digitale Praktiken und Dynamiken zu erkennen und zu hinterfragen. So lassen sich nicht nur wichtige Daten herausfiltern, sondern auch vertrauenswürdige Quellen, Fake News und Biases erkennen, sowie fundierte eigene Meinungen bilden. Auch bei der Verarbeitung von Daten und der Produktion von Informationen ist kritisch-analytisches Denken hilfreich.

2. Kulturelle Kontexte erkennen
Ebenfalls wichtig ist es, die kulturellen bzw. digitalen Kontexte von Informationen zu erkennen, sowie von den Plattformen und Technologien, auf denen sie zugänglich sind. Alle damit einhergehenden Themen, Normen und Gewohnheiten können je nach Plattform und Medium variieren. Die eigene Unkenntnis einzelner kultureller Kontexte festzustellen und auch einzugestehen ist dabei genauso relevant, wie die Fähigkeit, sich in diese einzuarbeiten und sich an ihre spezifischen Strukturen anzupassen. Unterschiedliche digitale Kontexte bieten zudem die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven auf bestimmte Themen kennenzulernen.

3. Konstruktiver Umgang mit Informationen
Konstruktiv mit Daten und Informationen umzugehen bedeutet, etwas Neues aus bereits Bestehendem zu schaffen – sei es eine Idee, eine Meinung, ein Text oder ein Produkt. Indem wir unseren nahezu uneingeschränkten Zugriff auf existierende Ressourcen nutzen und diese miteinander kombinieren, können wir Originelles und Innovatives kreieren. Hierbei gilt es vor allem, Lizenzen, Urheberrechte, Nutzungsrechte wie Creative Commons usw. zu verstehen, zu berücksichtigen und optimal in die eigene Arbeit zu integrieren.

 

Digitale Kompetenzen stärken mit Habmann an Ihrer Seite

Digital Literacy ist eine Fähigkeit, die innerhalb von Unternehmen sowie innerhalb unserer Gesellschaft immer wichtiger und notwendiger wird. Seien auch Sie bereit für zukünftige Entwicklungen und offen für die Partizipation in der digitalen Welt – zum Beispiel mit unseren Kursen zum Agilen Innovationscoach 4.0 oder zum Digital Innovation Manager.

 

+49 711 585 207-0
beratung@habmann.info