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Karriere

Karrierechancen in der chemischen Industrie

Bundesagentur für Arbeit (BA), Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) engagieren sich im Strukturwandel gemeinsam für die Stärkung der Weiterbildung in der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

Sehr geehrte Damen und Herren,

als langjähriger und zuverlässiger AZAV-Partner und Pionier in Sachen anspruchsvoller beruflicher Weiterbildung in der chemisch-pharmazeutischen Industrie, begrüßt die Habmann Aufstiegsakademie die innovative Bildungskooperation unseres Hauptauftraggebers, der Bundesagentur für Arbeit und der Sozialpartner, ausdrücklich. Den strukturellen Wandel und die damit verbundenen Transformationsprozesse begegnen wir mit unseren digitalen Weiterbildungsangeboten sowie mit Standorten in allen drei Modellregionen bundesweit tagtäglich. Die Qualifizierungsoffensive Chemie synchronisiert die multiplen Bedürfnisse der Betriebe und die Qualifizierungsbedarfe der Beschäftigten. Diese kann die Bundesagentur mit persönlicher Beratung und finanzieller Förderung maßgeblich unterstützen. Im Rahmen der aktuellen IW-Weiterbildungserhebung wurden seitens der Unternehmen unter anderem als wesentlicher Faktor ein fehlendes Budget für Weiterbildungen als Hemmnis genannt. Der finanzielle Aspekt ist durch die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Qualifizierungsoffensive kein Hindernisgrund mehr, in die Zukunft zu investieren. Hinzu wurden unzureichende interne Kapazitäten zur Organisation und Planung von Weiterbildungen sowie das Fehlen passender Angebote auf dem Markt genannt. Nur eine Minderheit der Unternehmen erklärte, dass das Einstellen neuer Mitarbeiter günstiger sei, als bereits beschäftigte weiterzubilden (vgl. Seyda u.a. 2020: 12).

Die Studie zeigt weiterhin, dass Blended Learning von einer deutlichen Mehrheit der befragten Unternehmen der Chemiebranche als bedeutender Faktor für den Einsatz digitaler Lernangebote genannt wird. Natürlich spielt dabei der Vorteil der Kosteneffizienz digitaler Lernangebote gegenüber den klassischen eine bedeutende Rolle.  Mehr als die Hälfte gab an, digitale Lernangebote zu nutzen, da so der konkrete Anwendungsbezug zu den Tätigkeiten im Unternehmen sichergestellt wird. (vgl. Seyda u.a. 2020: 20-21). Aus diesen Gründen bedarf es umso mehr einem thematisch erfahrenen Partner zur Vermittlung der entscheidenden Inhalte und Kompetenzen zur Gestaltung einer nachhaltigen Transformation, der sich darauf versteht, diese kompetenten und didaktisch hochwertig nachhaltig digital zu vermitteln. Die Inhalte können zudem durch den gezielten Einsatz von e-Learnings bei Bedarf flexibel rekapituliert werden, was den Lernerfolg zusätzlich fördert.

Eine Studie der führenden Management- und Strategieberatung sowie Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte zum Thema Chemie 4.0 ergab, dass insbesondere eine agile Umsetzungskultur neuer Produkte und zirkulärer Geschäftsmodelle vonnöten ist. Darüber hinaus ist es von entscheidender Bedeutung für den Unternehmenserfolg, in Digitalisierung und entsprechende Bildungsangebote zu investieren. Die bedarfs- und zielgruppengerechte Vermittlung von digitalen Kompetenzen in der beruflichen und akademischen Bildung und Weiterbildung ist ein entscheidender Faktor. Neben der digitalen Kompetenzbildung sind nachhaltige Wertschöpfungsketten und Produktzyklen, optimale Ressourcennutzung und die effiziente und transparente Verbindung ökonomischer, sozialer und ökologischer Aspekte für die Unternehmenswelt der Chemie 4.0 unabdingbar. Zudem werden Regulatorien und Gesetze in einer globalen Unternehmensrealität auf bessere transnationale Vereinbarkeit zu überprüfen sein, um weitere Geschäftsmodelle zu eröffnen (vgl.  Deloitte 2017: 23-27).

Eine gezielte bundesweite Auswertung unsererseits (Suchwort: Chemie; Stand 05.04.2022) des Stellenportals Stepstone.de belegt eindeutig, dass übergreifend, neben den fachlichen Qualifikationen, zusätzliche Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Qualitätsmanagement und dessen Umsetzung in der Praxis sowie der Qualitätskontrolle und Auditierung von Branchenvertretern besonders gefragt sind. Hinzu kommen Projektmanagementkompetenzen und Projekterfahrung in Six Sigma. Außerdem aktuelle IT-Kenntnisse und Erfahrungen mit spezifischen Verfahren, beispielsweise statistischer Applikationen, wie Minitab.

Die Unternehmen benötigen für die Gestaltung der Transformationsprozesse qualifizierte Fachkräfte. Die Zukunft eröffnet zahlreiche attraktive Karrierechancen für Menschen, die Ihrer Qualifikation entsprechend den Erfordernissen der Chemie 4.0 gezielt weiterentwickeln. Neben aktuellen Branchen- und fundierten rechtlichen Kenntnissen sind IT-Kompetenzen elementar. Eine immer größere Bedeutung wird zudem ergänzenden Prozessorientierten Methodenkompetenzen (Lean Management, Six Sigma), ausgeprägten Qualitäts-, Projekt- Change- und Transformationsmanagementkenntnissen sowie Fremdsprachen zuteil.  Außerdem gewinnen Kompetenzen bezüglich der Implementierung eines ganzheitlichen CSR-Unternehmenskonzeptes rasant an

Bedeutung. Diesen Anforderungen gilt es, vorausschauend mit einem kompetenten und erfahrenen Weiterbildungspartner gerecht zu werden.

Der Risikoindikator der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit unterstreicht, dass künftig ein Mangel an ExpertInnen mit einschlägiger Qualifikation droht bzw. sich ohne Entgegenwirken einstellen wird (vgl. Statistik Service BA 2020: 3). Die Befragung unserer Teilnehmenden stützen den Trend eindrucksvoll, sich mit der passenden Weiterbildung als begehrte Fachkraft schnell Fuß zu fassen und sich dauerhaft zu etablieren: unter AbsolventInnen unserer branchenspezifischen Angebote lag die Integrationsquote anhand der Eingliederungsbefragung bereits drei Monate nach Abschluss bei 100 %, wenn zu den fachlichen auch Qualitäts- und Projektmanagementkompetenzen ergänzend erworben wurden (Auswertung des Rücklaufs der Eingliederungsbefragung des Habmann User Interface, Stand 05.04.2022). Dies zeigt die passgenaue und zielgerichtete Beratung in unserem Hause.

Nutzen Sie diese Expertise zu Ihrem Vorteil unter: beratung@habmann.info.

Viel Erfolg bei der Gestaltung der gemeinsamen Zukunft!

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